Mediabeiträge

WENN GUT…

27. Oktober 2004

… dann immer weiter!
Klick mich!Ja, so mögen wir das.
Erst wird man von diesem sabbernden und buckeligen „Vater aller Verkäufer“-Typen in seinem Laden begrüsst. Im gleichen Moment weiß man schon, dass es doch falsch war, den Schritt über die Schwelle gewagt zu haben.

Und dann passiert das übliche – Die Knallcharge schleppt eine unpassende Hose nach der anderen heran. Hosen, die entweder zu klein, zu gross oder schlicht zu hässlich sind. Hosen, die die Welt nicht braucht. Trotzdem findet der Verkäufer jedes Beinkleid fantastisch, wohlsitzend und passformgerecht. Und dann verpasst man vor lauter anerzogener Höflichkeit den entscheidenden Moment: Den Moment, an dem man sich verabschiedet und ganz schnell das Weite sucht.

3.000 Hosen und acht Jahre später schleppt man sich dann ergreist aus dem Geschäft. Doch was für ein Trost: Da es keine passende Hose gab, bekam man wenigstens eine passende Hose geschenkt. Und weil dieses Geschäftsmotto so komplett sinnlos ist und nebenbei die Aura des Supermarkt-Parkplatz-Gebrauchtwagenhandels versprüht, gibt es dafür nun den Schlimmerheitsorden des Tages.

BIO WARFARE II

26. Oktober 2004

Jetzt sind wir noch näher dran.
Klick mich!In Ordnung. Plan A hat Euch nicht genügt, was? Ihr elenden kleinen Nimmersatte. Ihr habt nicht das rechte Vertrauen in unsere Fähigkeiten, die Weltherrschaft an uns zu reissen? So ist das also. Ihr wollt einen Plan B? Nur so für alle Fälle? Gott. Ihr jämmerliches Volk. Na gut. Ein weiterer Einblick in unsere geheimen Laboratorien. Ein weiterer Einblick in die Wunderwelt der biologischen Kriegsführung.

Wenn wir also mit bereits erwähntem Plan A keinen Erfolg haben sollten, kommt sie in Spiel: Dolores Holzfeld-Jacobson, die heftigste Kuh, die je den Sprung aus dem Westerwald in die Stadt geschafft hat.
Dolores ist wild, Dolores ist gnadenlos, Dolores ist absolut tödlich.

Eins steht fest: Wenn die Killerhamster es nicht bringen – Dolores macht den Rest!

SCHLIMMERHEIT DES ALLTAGS

19. Oktober 2004

Pinky, kannst Du mich hören?
Klick mich!Hier haben wir mal wieder einen klassischen Fall von:
„Alle haben es sich angeguckt und keiner hat es gemerkt“.
Es ist doch immer wieder erschütternd, wie es soweit kommen kann. Natürlich weiß jeder sofort, wie es gemeint ist.
Aber bitte! Wie kommt denn das zunächst beim potentiellen Empfänger an? Da steht man da, hat eigentlich wahnsinnige Lust auf einen leckeren Eintopf aus dem Erzeugerland – und was ist? Man bekommt ein schlechtes Gewissen.
„Die arme Fleischwarenfachverkäuferin“, denkt man sich.
„Friert sich buchstäblich den Arsch dafür ab, dass Du einen frischen, schonend konservierten Eintopf bekommst“, wirft man sich vor.
Wer traut sich da schon noch, nach der Verfügbarkeit eines leckeren Stücks Eisbein zu fragen, wo die Antwort doch bereits auf der Hand liegt?

Nein, nein, liebe Freunde von der knochenzerlegenden Zunft!
So bekommt Ihr uns nicht in Eure Kundenkartei.
Egal, wie toll Eure „Mitternachtssuppe“ schmeckt und was auch immer das sein mag.

P.S: Wir wollen auch bestimmt nicht wissen, wo Eure täglich frischen Frikadellen gebraten und aufbewahrt werden. Von den leckeren Wurstbrötchen ganz zu schweigen…