Mediabeiträge

DIE SITUATION AN DEUTSCHEN SCHULEN

18. Oktober 2004

Ein Mann sieht rot…
Immer wieder hören wir davon, wie desolat die Situation an deutschen Schulen angeblich sein soll. Schüler bedrohen Lehrer, sich gegenseitig und die gesamte Weltordnung. Es herrschen Gewalt, Drogenmißbrauch und Wertevakuum.

Wer die falschen Schuhe trägt, hat verloren.
Wer die richtigen Schuhe trägt, dem werden sie gestohlen.

Doch nun wird alles besser.

Ein einzelner Mann hat dem Mißstand an sich den Kampf angesagt. Er ist fest entschlossen, er ist wütend und er kennt das Mittel zur Ordnung: Den Baseballschläger. Ein dummes Zucken und schon hat die Lampe einen Knick. Da wird nicht gefackelt, da wird nicht diskutiert. Solche Lehrer hätten wir uns zu unseren Schulzeiten gewünscht. Aber nein, uns wurden ja solche bräsigen Alt-68er vor die Nase gesetzt, die immer nur reden wollten. Um dann, nach erfolglosem Ausstausch von Meinungen, doch nur ein Mittel zu kennen: Die Sanktion. Dann doch lieber direkt und ohne Umwege…

NOTARIELL BEGLAUBIGT!

17. Oktober 2004

Lob aus dem Hinterhalt
Gut. Ja. Wir müssen es zugeben. Dieses Lob kam auch für uns unerwartet. Man kann nun mal nicht mit allem rechnen. Aber wollen wir mal nicht gleich überkritisch werden. Jetzt, wo die Empfehlung von höchster Stelle erstmal in der Welt ist.
Was soll’s. Danke, Osama. Wir Dich auch.

BLACKLIST – MTV, VIVA & KONSORTEN

16. Oktober 2004

This is not a Love Song.



Dies ist der gequälte Aufschrei eines Menschen Anfang 30.
Eines Menschen, der sich noch nicht alt genug fühlt, um genug Abstand zum zeitgenössischen Musikfernsehen zu haben und nicht mehr jung genug ist, um noch zu verstehen, was es eigentlich nicht zu verstehen gibt.

Um es gleich vorweg zu nehmen: Ich fand Musikfernsehen nie sonderlich gut. Viel zu selten wurde dort früher die Sorte von Musik gespielt, die ich hören wollte. Aber vielleicht habe ich meine Musik auch nur gehört, weil sie dort so selten zu hören war.
Wer will das heute schon noch beurteilen.

Ich habe trotzdem immer viel Musikfernsehen geschaut, als ich noch Teil der großen warmen, stark verpickelten Zielgruppe war. Damals. Im letzten Jahrtausend. Lange her. (mehr …)